Die Behandlung von Krebs
Für viele Krebspatienten ist die Chemotherapie der letzte Strohhalm. Aber kann sie wirklich helfen, das Leben zu verlängern oder kann sie sogar heilen? Immer mehr kritische Stimmen erheben sich zu der Schlußfolgerung, daß man schwere Krankheiten nicht mit Zellgiften heilen kann.
Dieter Hölzel vom Uni-Klinikum München-Großhadern hat zusammen mit Onkologen seit 1978 tausende Krebsfälle dokumentiert und ausgewertet. Sein ernüchternder Kommentar: "Was das Überleben bei metastasierenden Karzinomen in Darm, Brust, Lunge und Prostata angeht, hat es in den vergangenen 25 Jahren keinen Fortschritt gegeben." Bei Brustkrebs ist die Überlebensrate sogar gesunken. Hölzel dazu: "Ich befürchte, dass die systematische Ausweitung der Chemotherapie gerade bei Brustkrebs für den Rückgang der Überlebensraten verantwortlich sein könnte." Eine 2006 abgeschlossene Studie über Erfolge der Chemotherapie kam zu einem katastrophalen Ergebnis: Die Auswertung der Daten von über 100.000 Krebspatienten in den USA und Australien ist eine absolute Blamage für die Chemotherapie: Die Erfolgschanchen liegen gerade mal bei 2 bis 3%. Der Artikel erschien unter dem Titel "The Contribution of Cytotoxic Chemotherapie to 5-year Survival in Adult Malignancies" in der Zeitschrift "Clinical Oncology".
Umso erstaunlicher, daß andere Möglichkeiten der Krebstherapie totgeschwiegen, angefeindet, ja sogar bekämpft oder ins Lächerliche gezogen werden. Eine selbst den meisten Krebsforschern völlig unbekannte Krebstherapie ist die nach dem deutsch-amerikanischen Arzt Dr. Max Gerson.
Max Gerson (1881-1959) hat seine Therapie ursprünglich zur Behandlung der eigenen Migräne entwickelt. So half er anschließend auch seinen Patienten, mit dieser Ernährungsumstellung ihre Migräne loszuwerden. Bis ein Mann darunter war, der sagte, daß mit seiner Migräne auch seine Hauttuberkulose verschwunden war. Gerson wußte nichts von der Hauttuberkulose des Patienten. Es war deshalb erstaunlich, weil der Lupus, wie diese Krankheit hieß, damals unheilbar war. Diese Erfahrung motivierte Gerson, seine Therapiegrenzen so auszuweiten, daß Prof. Ferdinand Sauerbruch auf ihn aufmerksam wurde.
Unter Aufsicht von Sauerbruch wurde ein Test mit 450 Lupus-Patienten durchgeführt. Bis auf vier Versuchsteilnehmer genasen alle. Zu diesem Zeitpunkt hatte Alexander Fleming die Grundlagen für das spätere Penicillin gefunden. Die nichtmedikamentöse Therapie war daher eine internationale Sensation und ist das eigentlich auch noch heute. Die Ergebnisse der Studie Gersons und Sauerbruchs wurden in allen wichtigen Fachzeitschriften veröffentlicht.
Im Verlauf seiner Arbeit heilte Dr. Gerson nicht nur hunderte Tuberkulosekranke, sondern auch immer mehr Krebspatienten. Von ihren Ärzten zum Sterben nach Hause geschickt zwangen sie den jungen Arzt förmlich, sie zu behandeln. Seine Erfolge sprachen für sich.
Ebensolche erstaunlichen Erfolge in der Behandlung von Krebsleiden oder schweren systemischen Erkrankungen finden wir bei Dr. Budwig, Dr. Bircher-Benner, Dr. Bruker und vielen mehr.
Die Richtung, aus der wirkliche Heilung oder Verbesserungen resultiert, haben uns die o.g. Pioniere in großer Bandbreite demonstriert. Unsere heutige Industriekost sowie der maßlose Konsum von Fleisch- und Milchprodukten gehen Hand in Hand mit den verschiedensten Krankheiten. Die Hinwendung zur größtenteils vegetarischen und unbelasteten Kost ist naturgemäß und dem Menschen am besten bekömmlich.